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Tumore

 

Tumore des Plexus brachialis oder der peripheren Nerven

Tumore des Plexus brachialis oder anderer Nerven treten nicht häufig auf. Dennoch können sie stark behindernd sein und können sogar böswillig sein. Deshalb ist es äußerst wichtig, eine Diagnose und angemessene Behandlung durch ein medizinisches Team mit Erfahrung in peripheren Nerven zu erhalten.

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Symptome

Je nach Lage und Art des Tumors können eines oder mehrere der folgenden Symptome auftreten:

1. Kraftverlust oder völlige Bewegungslosigkeit in einem oder mehreren Gelenken.
2. Vollständiger oder teilweiser Verlust der Empfindung. Dies kann ein Gefühl der „Taubheit“, des „Eingeschlafenseins“ oder sogar des Nicht-Empfindens der betroffenen Bereiche sein.
3. Neuropathische Schmerzen in der betroffenen Extremität. Diese Schmerzen sind in der Regel vom Typ „Elektroschock“ von unterschiedlicher Intensität und Dauer in der betroffenen Extremität. Er spricht schlecht auf die üblichen Schmerzmittel an.
4. Das Gefühl, einen Wulst oder einen Fremdkörper in sich zu haben.
5. Fieber oder Gewichtsverlust/Appetitlosigkeit: Dies ist mit malignen peripheren Nervenscheidentumoren (MPNST, malignant peripheral nerve sheath tumors) assoziiert.

In der Regel haben gutartige Tumore weniger Symptome als bösartige Tumore.

Diagnose

Die Diagnose wird gestellt auf der Grundlage von:

1. Anamnese: Kenntnis der vom Patienten erzählten Fakten. Zum Beispiel: Ein Kraftverlust, der sich über Jahre entwickelt, ist oft mit einem gutartigen Tumor verbunden. Ein Kraftverlust, der sich schneller entwickelt, kann mit einem aggressiveren Tumor verbunden sein.
2. Körperliche Untersuchung: Beurteilung von Kraft und Empfindlichkeit in der betroffenen Extremität.
3. Elektrophysiologische Studien: Sie helfen, die Art und Lage des Tumors im Nerv zu bestimmen.
4. Bildgebende Tests: Ultraschall und MRT sind zwei sehr nützliche Tests zur Lokalisierung von Tumoren. Sie können uns auch eine Diagnose stellen und bei der Planung einer Operation helfen.

Die definitive Diagnose der Tumorart wird durch eine histologische Analyse (der pathologischen Anatomie) gestellt, bei der ein Teil des Tumors (Biopsie) oder der ganze Tumor entfernt werden muss.

Arten von peripheren Nerventumoren
1. Schwannom ist der häufigste gutartige Nerventumor. Er weist in der Regel keine motorischen oder sensorischen Defizite auf. Darüber hinaus hinterlässt seine Beseitigung in der Regel keine funktionellen Defizite.
2. Neurofibrom: Er ist gutartig. Er kann mit einer Neurofibromatose des Typs 1 assoziiert sein und ist der häufigste Tumor des Plexus brachialis. Seine Beseitigung kann Funktionsdefizite hinterlassen.
3. Intraneurale Ganglien: Sie sind weniger häufig und auch gutartig. Sie entstehen durch den Eintritt von Synovialflüssigkeit aus einem Gelenk in das Innere des Nervs über eine Gelenkverzweigung (Verbindung).
4. Bösartige Tumore (MPNST – maligne periphere Nervenscheidentumore, Sarkome, Metastasen usw.): Diese Tumore wachsen in der Regel schnell, sind hart und verursachen Funktionsdefizite (Verlust von Kraft oder Empfindlichkeit) und Schmerzen.
Behandlung

In der Regel müssen die Tumorläsionen entfernt werden, um die Diagnose (pathologische Anatomie) zu stellen und die entsprechende Behandlung durchführen zu können. Eine solche Behandlung unterscheidet sich bei gutartigen Tumoren (sie müssen so entfernt werden, dass möglichst wenige Folgeschäden entstehen) und bösartigen Tumoren (es muss eine radikalere Entfernung vorgenommen werden). Darüber hinaus erfordern bösartige Tumore neben der Operation in der Regel weitere ergänzende Behandlungen (Strahlentherapie/Chemotherapie).

Manchmal ist es notwendig, vor der Entnahmeoperation eine Biopsie durchzuführen, um festzustellen, ob der Tumor gutartig oder bösartig ist. Obwohl bestimmte Tests, wie z. B. eine MRT, einen Hinweis darauf geben können, um welche Art von Tumor es sich handelt, erlaubt die Biopsie eine genauere Diagnose. Die Risiko-Nutzen-Bewertung der Durchführung einer Biopsie des Nerventumors sollte von einem Team mit Fachkenntnissen auf dem Gebiet der peripheren Nerven durchgeführt werden.

TUMOREN IN MAGNETRESONANZSTUDIEN

Beispiel einer MRT mit einem Nerventumor (mit einem Pfeil markiert) im Nervus medianus. Dieser Patient hatte starke Schmerzen im Vorarm, die nach der Entfernung des Tumors vollständig verschwanden.

Was tun, wenn Sie einen Nerventumor vermuten?

  1. Suchen Sie einen Spezialisten für Verletzungen des Plexus brachialis und der peripheren Nerven auf: Sie sollten so schnell wie möglich ein Spezialistenteam finden.
  2. Die Rehabilitation ist unerlässlich. Führen Sie systematisch die von Ihrem Spezialisten empfohlenen Übungen durch. Auch wenn sich der Nerv nach der Entfernung des Tumors regeneriert und der Muskel wieder funktioniert, können Sie keine Bewegungen ausführen, wenn das Gelenk steif und unbeweglich ist.
  3. Führen Sie ein gesundes Leben. Rauchen Sie nicht (Tabak verzögert nachweislich die Nervenregeneration), und nehmen Sie keine anderen toxischen Substanzen (Alkohol) ein. Nehmen Sie eine ausgewogene Ernährung zu sich.
  4. Suchen Sie einen Schmerzspezialisten auf, wenn Sie Schmerzen haben. Die Schmerzen nach der Entfernung eines solchen Tumors bei dieser Art von Verletzungen bessern sich in der Regel mit der Zeit. Es kann jedoch sehr behindernd sein und eine komplexe Behandlung benötigen, weshalb Sie einen Schmerzspezialisten aufsuchen sollten.

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